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  • 1. Tag: Ernährungsführerschein

Ernährungsführerschein: Brotgesichter

Heute haben wir mit dem Ernährungsführerschein angefangen. Dafür kommt Frau Michaelis in den nächsten fünf Wochen immer dienstags zu uns. Wir lernen, welche Lebensmittel gesund sind und wie man eigene Gerichte kochen kann.

Zuerst haben wir uns die Ernährungspyramide angeguckt. Die ist ein bisschen wie ein Haus, in dem verschiedene Familien wohnen. Ganz unten wohnt Familie Durstig. Dazu gehören Wasser, Apfelschorle und Tee. Man soll davon sechs Gläser am Tag trinken. Darüber wohnen Familie Fruchtig und Familie Frisch (Obst und Gemüse) und darüber Familie Müller (Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln). Diese Lebensmittel sind gesund und man kann viel davon essen. Über Familie Müller wohnen Milli Milch und Willi Wurstig. Sie stehen für Milch, Käse, Fleisch und Fisch. Das ist zwar auch gut für den Körper, aber man soll nicht ganz so viel davon essen. Dann kommt Olivia Öl. Sie steht für Öl und Butter. Und ganz oben wohnt Frau Schleck, also zum Beispiel Zucker, Süßigkeiten oder Fast Food. Diese Sachen sind ungesund und man soll nur ganz wenig davon essen.

Frau Michaelis hat uns gezeigt, wie viel Zucker in manchen Lebensmitteln drin steckt. In einem Becher Erdbeerjoghurt sind sieben Zuckerwürfel. Deshalb gehört der auch nach ganz oben zu Frau Schleck.

Als nächstes haben wir verschiedene Brotsorten getestet. Es gab Weißbrot, Graubrot und Schwarzbrot. Wir haben aufgeschrieben, wie die Brote aussehen, wie sie riechen und wie sie schmecken. Danach konnten wir auch Punkte verteilen, welches Brot uns am besten schmeckt.

Am Ende durften wir noch selbst etwas zu Essen machen, nämlich Brotgesichter. Dafür haben wir eine Scheibe Brot mit Frischkäse bestrichen und sie dann mit Gemüse dekoriert. Aus Möhren, Gurken, Paprika und Schnittlauch haben wir bunte Gesichter auf die Brote gelegt. Die Brote haben wir am Ende alle zusammen gegessen.

Das hat den Amethysten am besten gefallen:
„Mir hat das Brotgesicht gefallen und das Heft, was wir gemacht haben.“
„Mit hat Spaß gemacht, Brotgesichter zu machen.“
„Mir hat es mit dem Brot gefallen, weil wir alle probieren sollten und alle waren lecker.“
„Am besten fand ich das Brot, es hat geschmeckt und Spaß gemacht.“